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Branche im Fokus – Elektronik

Gepostet am 21. September 2022

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Die Elektronikindustrie ist ein Billionen-Markt, der von allseits bekannten Tech-Giganten wie Sony, Samsung und Apple dominiert wird. Fast in jedem Haushalt der Welt lassen sich mittlerweile Geräte dieser Anbieter finden. Im Gegensatz zu den meisten Sektoren hat die Elektronikbranche in den vergangenen 24 Monaten den widrigen wirtschaftlichen Umständen im Zusammenhang mit der Pandemie getrotzt. Herausforderungen betrafen eher das Angebot als die Nachfrage und sind auf den anhaltenden Halbleitermangel zurückzuführen, der fast alle Elektronikhersteller getroffen hat.

Angesichts der weiter ansteigenden Nachfrage werfen wir einen Blick auf einige der wichtigsten Trends, die sich in dieser vielseitigen Branche abzeichnen. Fast täglich stoßen neue Akteure auf diesen äußerst lukrativen Markt vor, um sich ein Stück vom Kuchen zu sichern.

 

Internet der Dinge

Überall in der Elektronikbranche liegt der Fokus zunehmend auf den Möglichkeiten des Internets der Dinge (IoT). Mit dieser Technologie lassen sich verschiedene Geräte miteinander vernetzen, die dann über eine Internetverbindung zusammenarbeiten können.

Die Elektronikindustrie setzt IoT-Technologie auf verschiedene Arten ein, von denen jede einzelne einzigartige Vorteile bietet. Kostenreduzierung, Produktinnovation, gesteigerte Effizienz und verbesserte Sicherheit sind nur einige, die es hier zu nennen gilt.

Diese Entwicklung wurde durch drei vorhandene Technologien vorangetrieben, von denen eine natürlich das Internet ist. Hinzu kommen Cloud Computing und kleinere Sensoren, die eine schnelle und einfache Vernetzung mehrerer Geräte ermöglichen.

Unternehmen sind heute in der Lage, zeitnahe Entscheidungen auf der Grundlage der von diesen Geräten bereitgestellten Echtzeitinformationen zu treffen. In Kombination mit anderen technischen Innovationen wie der intelligenten Verkleidung kann dies kurz- und langfristig zu fundierteren Entscheidungen beitragen.

 

Vorausschauende Wartung

Geräteausfälle können den Produktionsplan eines Unternehmens verheerend beeinträchtigen. Sie führen zu einem erheblichen Umsatzverlust, insbesondere dann, wenn Reparaturen viel Zeit in Anspruch nehmen. Die Mehrheit der Unternehmen setzt daher auf Prävention.

Eine immer häufiger eingesetzte Methode ist die vorausschauende Wartung. Je nach Art der Geräte und Anlagen eines Unternehmens kommen hierfür unterschiedliche Technologien in Frage. Die weit verbreitete Anwendung dieses Ansatzes hat in verschiedenen Bereichen zu einem Dominoeffekt geführt.

Mit der vorausschauenden Wartung lassen sich Kosten im Zusammenhang mit Ausfallzeiten vermeiden. Darüber hinaus ergeben sich weitere Einsparungen, wie etwa niedrigere Wartungs- und Reparaturkosten, ergänzt durch eine längere Lebensdauer der Geräte.

Viele dieser Ansätze nutzen IoT-Technologie, um den Status von Geräten zuverlässig zu überwachen. Anhand der erfassten Daten lässt sich vorhersagen, wann und wie es zu einem Geräteausfall kommen könnte, sodass dieser vermieden werden kann.

 

Optimierung der Lieferkette

Die eigene Wettbewerbsfähigkeit innerhalb der Branche zu gewährleisten, stellt für jedes Unternehmen einen wichtigen Schwerpunkt dar. Dies kann auf verschiedene Arten geschehen: Ein Trend geht in Richtung einer optimierten Lieferkette, denn Unternehmen sind bestrebt, ständige Preissenkungen zu vermeiden.

Innovative Technologien im Logistikbereich haben zu Verbesserungsmöglichkeiten in der gesamten Lieferkette geführt. Dies hat wiederum Kostensenkungen in mehreren Schlüsselbereichen ermöglicht. Außerdem konnten Elektronikhersteller ihre Geschäftstätigkeit effizienter gestalten.

Die gesteigerte Effizienz fördert zudem eine höhere Flexibilität, sodass sich Unternehmen besser an sich ändernde Marktanforderungen anpassen können. Die damit verbundenen Vorteile zeigen sich in verschiedenen Bereichen, wie Vertriebs- und Betriebsplanung, Logistikoptimierung und Lagerbestandsführung.

 

ERP-Systeme

Enterprise-Resource-Planning (ERP) ist ein wichtiges Mittel, mit dem Unternehmen die eigene Wettbewerbsfähigkeit und schlanke Prozesse gewährleisten können. Die optimierte Steuerung der unternehmerischen und betrieblichen Abläufe bietet eine Reihe von Vorteilen.

Dank ERP-Systemen sind Unternehmen in der Lage, ihre Prozesse mithilfe von Echtzeitinformationen zu automatisieren und zu optimieren. Automatisierung und Optimierung führen wiederum zur Senkung der Betriebskosten und ermöglichen es, Engpässe im gesamten Betrieb zu vermeiden.

Mithilfe von ERP können Elektronikhersteller darüber hinaus schnellere und oftmals deutlich fundiertere Entscheidungen treffen. Während die Implementierung dieser Systeme in der Vergangenheit oft schwierig und zeitaufwändig war, haben die jüngsten technologischen Fortschritte die Umsetzung wesentlich erleichtert und gleichzeitig die Zuverlässigkeit erhöht.

ERP-Systeme lassen sich heute oftmals deutlich günstiger und schneller umsetzen als ihre traditionellen Gegenstücke, was ihre Verbreitung weiter fördert.

 

Big Data

In der Vergangenheit befassten sich lediglich größere Unternehmen mit Big Data – hauptsächlich weil große Datenmengen für kleine und mittlere Unternehmen häufig nicht zugänglich waren. Dank der jüngsten Fortschritte bei IoT- und anderen Technologien ist dies jedoch nicht länger der Fall: Unternehmen können heute Informationen aus einer Vielzahl von Quellen beziehen. Im Zuge dieser Fortschritte lassen sich Big Data heute zudem deutlich besser verwerten als bisher.

Elektronikhersteller können diese Informationen auf vielfältige Weise nutzen. Dabei steht insbesondere die Senkung der Betriebskosten bei gleichzeitiger Erhöhung der Gewinnmargen und des Marktanteils im Vordergrund. Dank Big Data können wichtige Entscheidungsträger im Unternehmen heute deutlich bessere Einblicke in das Geschäft gewinnen. So lassen sich aktuelle Probleme überwinden und gleichzeitig zukünftige Herausforderungen vorhersagen und vermeiden.

 

Virtual und Augmented Reality

Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) haben sich in mehreren Bereichen als äußerst nützlich erwiesen. So kommen diese Technologien beispielsweise in der Entwicklungsphase von Produkten zum Einsatz, wo computergestütztes Design zunehmend auf VR zurückgreift.

Designer und Konstrukteure können mithilfe dieser Technologien bereits vor Beginn der Produktionsphase genaue und zuverlässige Änderungen an einem Produkt vornehmen, um es optimal zu gestalten. Und nicht nur das: Auch kurzfristige Änderungen lassen sich deutlich schneller umsetzen.

Darüber hinaus ist der Zeitaufwand für Inspektion und Prüfung geringer – Mitarbeiter können Fehler besser erkennen und beheben, bevor ein Produkt in die Fertigungsphase eintritt. Unternehmen können damit nicht nur die Arbeitskosten senken, sondern auch Kosten im Zusammenhang mit der Produktion schlecht designter Produkte vermeiden.

 

3D-Druck

Der Einsatz von 3D-Druck bietet Herstellern eine Vielzahl von Vorteilen und ermöglicht ihnen insbesondere eine bedeutende Senkung der Produktionskosten. Mithilfe der Technologie lassen sich Prototypen deutlich schneller verwirklichen und so mögliche Probleme einfacher beheben. Gerade in Nischenbereichen wie Vaping, Unterhaltungselektronik und Geschäftskommunikation vereinfacht der 3D-Druck die Durchführung von Produkttests erheblich.

Produkte können dank 3D-Druck zudem in kleineren Serien hergestellt und der Platzbedarf für die Lagerhaltung reduziert werden. Traditionell war dieser Prozess sehr zeitaufwändig und oft relativ teuer. 3D-Drucker ermöglichen dagegen deutliche Einsparungen bei Zeit- und Kostenaufwand.

Während der 3D-Druck hohe Anfangsinvestitionen erfordern kann, zahlt sich die Technologie doch langfristig aus. Darüber hinaus können auch die erforderlichen Werkzeuge vor Ort gefertigt und so die Kosten weiter gesenkt werden.

Dank 3D-Druck lassen sich Produkte on-demand herstellen. Unternehmen können zudem mit mehreren Designs experimentieren, ohne dass dies mit hohen Investitionen verbunden ist.

 

Rückverlagerung der Produktion

Das Reshoring, also die Rückverlagerung der Produktion aus Niedriglohnländern, hat sich in den letzten Jahren als eher unerwarteter Trend abgezeichnet und ist durch eine Vielzahl von Faktoren bedingt. Ein Großteil davon wird durch aufstrebende Volkswirtschaften auf der ganzen Welt angetrieben, die in vielen Ländern zu höheren Betriebskosten und höheren Löhnen geführt haben.

In Ländern, in denen die Löhne noch relativ niedrig sind, fehlt es häufig an einer zentralen Infrastruktur, was eine Reihe von Herausforderungen mit sich bringt. Hinzu kommen erhöhte Transportkosten, sodass Unternehmen viele ihrer Betriebe wieder in den Heimatmarkt verlagern.

 

Wandel von B2B zu B2B2C

Traditionell setzte der Großteil der Elektronikhersteller auf einen Business-to-Business-Ansatz (B2B). In den letzten Jahren hat jedoch das B2B2C-Modell (Business-to-Business-to-Consumer) zunehmend an Bedeutung gewonnen, denn es ermöglicht Herstellern, ihre Produkte direkt an den Verbraucher zu verkaufen.

Das neue Modell bringt eine Vielzahl von Vorteilen mit sich: Unternehmen können sich insbesondere über höhere Gewinne freuen, da der Schritt über den Einzelhändler wegfällt. Zudem können Hersteller ihre Produkte schneller auf den Markt bringen.

Ermöglicht wird das Ganze durch zuverlässigere Verbraucherdaten, anhand derer Hersteller ihre Produkte oder Dienstleistungen optimieren und letztendlich ihre Kundenbeziehungen verbessern können. Auch haben Hersteller eine bessere Kontrolle über ihre Marke, da sie sämtliche Aspekte der Distribution selbst handhaben.

Um von diesen Vorteilen zu profitieren, müssen Unternehmen bestehende E-Commerce-Plattformen und Logistikexperten nutzen.

 

ALM: Unterstützung der Elektronikindustrie durch spezialisierte Übersetzungs- und Kreativdienstleistungen

ALM ist bestens mit der Elektronikbranche vertraut. Dank 20 Jahren Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Schlüsselkunden wie Renishaw PLC bieten unsere Expertenteams umfassende und zuverlässige Unterstützung für Unternehmen jeder Größe, egal ob Sie ein spannendes neues Start-up oder ein etablierter Hersteller sind.

 

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